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Amokprävention

Amokprävention

Als Amoklauf bezeichnet man typischerweise eine, auf einen kurzen Zeitraum beschränkte und meist lokal stark abgegrenzte Gewalthandlung eines Einzeltäters, bei der mehrere Menschen durch Waffengewalt verletzt oder getötet werden und die oft im Suizid des Täters mündet. Die Motivation der Täter begründet sich oft in psychopathologischen Episoden, ist aber weiterhin Gegenstand der Forschung und nicht abschließend erforscht. Hinzu kommt, dass sich Amoktaten nicht ankündigen und deshalb nicht vorhersagbar sind.

Obwohl das Risiko, Opfer eines Amoklaufes zu werden, lokal - je nach Verfügbarkeit von Tatmitteln, unterschiedlich hoch ist, kann sie als verschwindend gering bezeichnet werden. Durch die Berichterstattung und die gravierenden Auswirkungen erhalten die wenigen Taten jedoch eine erhebliche Aufmerksamkeit, was wiederum dazu führt, dass in der Bevölkerung die Angst steigt, Opfer eines solchen Ereignisses zu werden.

Ziel präventiver Maßnahmen muss es sein, Menschen an sensiblen Punkten wie bspw. Schulen oder öffentlichen Einrichtungen so zu schützen, dass sie im Falle einer Amoktat, bestmöglich abgeschirmt werden können. Neben technischen Einrichtungen wie Amokalarmen oder speziellen Schließvorrichtungen, ist besonders die Verhaltensschulung von Lehrpersonal oder Angestellten öffentlicher Behörden wichtig.

Die Mitarbeiter des Fachdienstes Prävention bieten hierfür kostenlose Schulungen und Beratung an.

Ihre Ansprechpartner


  • Polizeioberkommissar André Berthold
  • Besucheradresse:
    Polizeidirektion Görlitz
    Inspektion Zentrale Dienste, Fachdienst Prävention
    Gobbinstraße 5-6
    02826 Görlitz
  • Telefon:
    +49 3581 650-502

  • Polizeihauptmeister Ralph Hauschild
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