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Polizeieinsatz zum Jahreswechsel 2018/2019

Verantwortlich: Uwe Voigt
Stand: 01.01.2019, 03:39 Uhr

Polizeieinsatz zum Jahreswechsel 2018/2019

 

Die Nacht zum Jahreswechsel wurde auch dieses Mal durch die Polizei in der Stadt Leipzig abgesichert. Neuralgische Punkte des Einsatzes waren der Augustusplatz, der Hauptbahnhof, die gegenüberliegenden Grünanlagen in diesem Bereich (Müllerpark, Schillerpark, Schwanenteich) und das Connewitzer Kreuz.

Gegen 21:50 Uhr wurde  durch die Feuerwehr bekannt, dass in der Georg-Schumann-Straße, in einer Pizzeria es zu einem Brand gekommen war. Die Kameraden der Feuerwehr löschten den Brand umgehend. Trümmerteile lagen auf der Straße verteilt. Die Straße musste gesperrt werden. Rettungswesen, Polizei waren schnell am Einsatzort. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.  Der Laden war geschlossen. Nach den ersten Ermittlungen vor Ort gehen die Beamten von einer Explosion aus. Die Brandursachenermittler wurden hinzugezogen. Ein endgültiges Ergebnis ist in dieser Nacht noch nicht zu erwarten. Verletzt wurde niemand.

Im Verlauf des Abends bis hin zu Mitternacht versammelten sich auf dem Augustusplatz etwa 2.000 und am Connewitzer Kreuz ca. 1.000 Personen. Sie feierten ruhig und silvestertypisch. An diesen beiden genannten Orten verliefen die Silvesterfeierlichkeiten zu diesem Zeitpunkt friedlich.

Die angemeldete Versammlung der Gruppe „ Die Partei“ unter dem Motto: „ Bier statt Böller“ am Connewitzer Kreuz verlief  mit ca. 40 Personen ohne jegliche Vorkommnisse.

Gegen 00:03 Uhr wurde bekannt, dass sich eine Anzahl schwarz vermummter Personen in Höhe Karl-Heine-Straße mit einem Barrikadenbau auf der Straße begonnen hätten. Bei der Anfahrt von Feuerwehr und Polizei wurde bekannt, dass spitze Gegenstände auf der Straße verteilt waren, die zu Reifenschäden bei drei Fahrzeugen der Feuerwehr und einem Funkwagen führten. An der Außenstelle des Bundesgerichtshofes, dem 5. Strafsenat, und  an einem Nachbargebäude wurden Beschädigungen bekannt. Fensterscheiben wurden eingeschlagen und die Eingangstür des Strafsenats versucht, anzubrennen. An sechs abgestellten Fahrzeugen wurden Sachbeschädigungen begangen. Am Nachbargebäude wurden ebenfalls mittels Steinen Scheiben beschädigt und Farbbeutel geworfen. In diesem Gebäude hielten sich Personen auf. Verletzt wurde niemand. Kriminalbeamte haben umfangreiche Ermittlungshandlungen und auch kriminaltechnische Tatortarbeit durchgeführt. Das PTAZ (Polizeiliche- Terrorismus- und Abwehrzentrum) hat den Sachverhalt übernommen. In diesem Zusammenhang sucht die Kriminalpolizei nach Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, zu Personen, die sich zu diesem Zeitpunkt auf der Karl-Heine-Straße in Richtung der beiden Objekte bewegt haben oder anschließend von diesen beiden Objekten sich wieder entfernten. Diese werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in der Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, oder bei jeder anderer Polizeidienststelle zu melden.

Nach 01:00 Uhr hatten alle Besucher den Augustusplatz verlassen, so dass dort auch zeitnah die Stadtreinigung erscheinen und der Verkehrsraum wieder freigegeben werden konnte. Gegen 01:40 Uhr brannte ein Feuer auf dem Connewitzer Kreuz, das durch die Kameraden der Feuerwehr gelöscht wurde. Die Polizei sicherte diese ab. Dabei flogen vereinzelt Feuerwerkskörper in Richtung der Einsatzkräfte. Daraufhin wurde der Bereich geräumt. Verletzt wurde niemand. Eine Anzeige wegen Sachbeschädigung an den Fahrzeugen wurde allerdings aufgenommen. Danach begannen auch hier die Mitarbeiter der Stadtreinigung mit ihrer Arbeit am Connewitzer Kreuz. Mitarbeiter des Rettungswesens  mussten an der Goethestraße/ Augustusplatz eine 15-jährige  behandeln, die sich an der Hand verletzt hatte sowie einen Polizeibeamten am kleinen Willy-Brand-Platz, der sich bei einer Widerstandshandlung ebenfalls an der Hand verletzte.

Der Silvestereinsatz wurde durch Kräfte der Polizeidirektion Leipzig mit der Unterstützung der Bereitschaftspolizei Sachsen, Mitarbeitern der Stadt Leipzig (Ordnungsamt) dem Polizeiverwaltungsamt und der Bundespolizei abgesichert. (Vo)

 

 

 

 

 

 

 


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