07.05.2026, 08:54 Uhr

»Blitz für Kids 2026«: Polizei Sachsen kontrolliert 16.783 Fahrzeuge

Start der Aktion »Blitz für Kids« 2026. Polizeidino POLDI unterstützt bei den Kontrollen.
© Polizei Sachsen

Gemeinsam mit Schulkindern hat die Polizei Sachsen vom 20. bis 30. April 2026 im Rahmen der Verkehrssicherheitskampagne »Blitz für Kids« die Geschwindigkeit von Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern vor Grundschulen im Freistaat kontrolliert.

Während des zweiwöchigen Aktionszeitraums führten die Einsatzkräfte sachsenweit 279 Kontrollen durch und erfassten 16.783 Fahrzeuge. 2.857 Fahrerinnen und Fahrer wurden angehalten und überprüft. 1.464 Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer waren zu schnell unterwegs – das entspricht 8,7 Prozent aller gemessenen Fahrzeuge. In 148 Fällen leitete die Polizei ein Bußgeldverfahren ein

Staatsminister Armin Schuster unterstützt die Aktion »Blitz für Kids« 2026.
Innenminister Armin Schuster und Beamtinnen und Beamte der Polizeidirektion Zwickau kontrollieren gemeinsam mit Grundschulkindern Verkehrsteilnehmende.  © Polizei Sachsen

Staatsminister Armin Schuster unterstützte auch in diesem Jahr eine der Kontrollen persönlich:

»Die höhere Sicherheit für unsere Jüngsten im Straßenverkehr ist auch das Ergebnis einer seit Jahren bewährten Präventionsarbeit wie bei Blitz für Kids. Denn jedem, der von einem Kind unmittelbar nach seinem Tempoverstoß mit einer gelben Karte angesprochen wurde, bleibt das eindrücklich in Erinnerung.«

Blitz für Kids 2026: Eine Beamtin kontrolliert zusammen mit einer Schülerin einen Autofahrer.
© Polizei Sachsen

In der ersten Aktionswoche halfen die Kinder aktiv mit. Sie übergaben 1.513 grüne Karten an vorbildliche Fahrerinnen und Fahrer und 537 gelbe Karten an Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, die zu schnell gefahren waren. Bei schweren Verstößen griff die Polizei unmittelbar ein. In der darauffolgenden Woche führten die Polizistinnen und Polizisten die Kontrollen allein durch.

Hintergrund

Seit 1995 setzt sich die sächsische Polizei gemeinsam mit dem ADAC und Grundschulen dafür ein, Autofahrerinnen und Autofahrer für die besonderen Gefahren im Schulumfeld zu sensibilisieren. Ein Schwerpunkt liegt auf der Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen.

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