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Strategie der Polizei

LPP Rainer Kann stellt die Strategie vor

Schon immer mussten sich Polizeibehörden auf Veränderungen und neue Entwicklungen einstellen.  Allerdings ist die Welt, augenscheinlich anhand der Globalisierung, schnelllebiger und komplexer geworden.
Schon immer mussten sich Polizeibehörden auf Veränderungen und neue Entwicklungen einstellen.  Allerdings ist die Welt, augenscheinlich anhand der Globalisierung, schnelllebiger und komplexer geworden. Heutige Veränderungen und Entwicklungen sind in ihren Auswirkungen bisweilen sehr radikal. So ist es zunehmend schwieriger, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Aufgrund der Fülle der damit einhergehenden Fragen, Probleme und Herausforderungen ist es zwingend erforderlich, das Wesentliche herauszufiltern und darauf aufbauend die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen.

Die sächsische Polizei muss sich auf diese neue Situation einstellen. Sie hat sich den verändernden Bedingungen und neuen Herausforderungen zu stellen, diese selbstbewusst anzunehmen und in angemessener Art und Weise zu reagieren.


Die Ziele sind klar:

die Sicherheit im Freistaat Sachsen gewährleisten und gemeinsam gestalten, Herausforderungen von heute und morgen selbstbewusst annehmen, gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Diesem Anspruch hat sich die sächsische Polizei mit der von ihr entwickelten Strategie eindeutig verschrieben.
Die Strategie bietet Orientierung in einer schnelllebigen Zeit, richtet gleichzeitig aber den Blick in die Zukunft. Sie klärt, wie auf Veränderungen und neue Entwicklungen reagiert werden soll. Ferner setzt sie Schwerpunkte, was nicht immer leicht und angenehm, aber in Zeiten der Haushaltskonsolidierung und des Stellenabbaus unumgänglich ist.
Mit dem vorliegenden Strategiepapier ist eine Position erarbeitet worden, wie auf die bestehenden und künftigen Herausforderungen im Bereich der Inneren Sicherheit reagiert werden soll. Es handelt sich um ein „lebendes Papier“, d. h. die Strategie wird jährlich mittels systematischer Analysen überprüft und bei Bedarf an neue Entwicklungen angepasst. Sie ist flexibel, sodass jederzeit unvorhergesehene Ereignisse sowie politische und gesellschaftliche Impulse berücksichtigt und integriert werden können.

Der Begriff „Strategie“ wird in unterschiedlichen Kontexten verwendet.

Am bekanntesten ist die etymologisch bedingte Verknüpfung mit dem Militärischen (griechisch „stratēgós“ = Heerführer). So unterschiedlich die einzelnen Verwendungsfelder auch sind, so verschiedenartig sind die Interpretationen. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Strategie der sächsischen Polizei klar und verständlich vorzustellen. Dabei ist zu erläutern, was die sächsische Polizei unter einer Strategie versteht und welchen Zweck bzw. welche Funktion sie erfüllt. Verständnis der sächsischen Polizei von „Strategie“

Was heißt „Strategie“ für die sächsische Polizei?

Eine Strategie kann – bildlich gesprochen – als eine Art „Kompass“ oder „Sextant“ verstanden werden. Sie hilft bei der Standortbestimmung, der Navigation durch schwieriges oder turbulentes Fahrwasser und bei der Wahl des richtigen Kurses. Eine Strategie stellt den gesetzlichen Auftrag der sächsischen Polizei und die damit verbundene Aufgabenzuweisung nicht in Frage.
Die sächsische Polizei versteht eine Strategie als Orientierungshilfe für das polizeiliche Handeln und grundsätzlich internes Arbeitsdokument der sächsischen Polizeiführung,
Instrument zur Schwerpunktsetzung und Reaktion auf neue bzw. sich abzeichnende Entwicklungen sowie Instrument zur Einnahme einer ganzheitlichen Perspektive und Koordination, d. h. das Zusammenführen und Abstimmen der verschiedenen polizeilichen Fachperspektiven (wie z. B. kriminal- und verkehrspolizeiliche oder polizeitechnische Sichtweisen).

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