Polizeiticker Dresden: Autos beschädigt und versuchter Raub

Dresden, Meißen und Sächsische-Schweiz/Osterzgebirge – aktuelle Meldungen und Medieninformationen der Polizeidirektion Dresden

Medieninformationen der Polizeidirektion Dresden finden Sie unter https://medienservice.sachsen.de.

16. März | Autos beschädigt und versuchter Raub – Zeugen gesucht

Ein 41-Jähriger hat am Sonntag an der Pirnaer Landstraße in Dresden sechs Autos beschädigt. Zudem versuchte er an der Bahnhofstraße einem Mann eine Tasche zu entreißen. Die Polizei sucht dazu Zeugen.

Anwohner beobachteten den 41-Jährigen, wie dieser gegen 17:15 Uhr eine Steinplatte auf sechs Autos auf einem Grundstück an der Pirnaer Landstraße warf. Es entstanden Schäden in Höhe von mindestens 20.000 Euro. Anschließend versuchte der Mann auf der Bahnhofstraße einem älteren Mann eine Tasche zu entreißen. Das beobachteten alarmierte Polizisten. Sie nahmen den 41-jährigen ungarischen Staatsangehörigen fest. Der Mann mit der Tasche ging währenddessen davon. Gegen den Tatverdächtigen wird wegen der Sachbeschädigungen sowie wegen des versuchten Raubes ermittelt.

Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Geschehen, insbesondere zu dem Unbekannten machen können, dessen Tasche geraubt werden sollte. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen

15. März | Mülltonne in Brand gesetzt und Einsatzkräfte attackiert

In der Nacht zum Sonnabend sammelten sich gegen 1 Uhr im Kreuzungsbereich Rothenburger Straße/Louisenstraße in Dresden bis zu 200 Personen, so dass der Straßenbahnverkehr eingestellt werden musste.

Die Gruppierung setzte eine Papiertonne in Brand und skandierte verschiedene Parolen. Als die Feuerwehr und die Polizei am Ort eintrafen wurden Böller gezündet und vereinzelt auch in Richtung der Einsatzkräfte geworfen.

Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung, tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz.

13. März | Zusammenstoß mit Wolf

Ein VW Crafter (Fahrer 56) hat am Donnerstagmorgen auf der Hohnsteiner Straße einen Wolf erfasst. Der 56-Jährige war  gegen 8:20 Uhr zwischen Hohnstein und Porschdorf unterwegs, als das Tier auf die Straße lief. Nach dem Zusammenstoß lief der Wolf davon. Am Pritschenwagen blieb ein Schaden von rund 1.000 Euro zurück.

12. März | Zeugen nach tödlichem Verkehrsunfall gesucht

Nach einem Unfall am Donnerstagmorgen auf der Borsbergstraße in Dresden ist eine Frau (73) gestorben. Die Polizei sucht Zeugen.

Die 73-Jährige war gegen 8:30 Uhr mit einem Renault Kadjar auf der Borsbergstraße stadtauswärts unterwegs. An der Haltestelle »Spenerstraße« fuhr sie in den in der Straßenmitte gelegenen Haltestellenbereich und stieß frontal mit einem Linienbus (Fahrer 23) zusammen. Die Renault-Fahrerin kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus, wo sie starb. Der 23-Jährige sowie eine Frau (23) und ein Mann (53) im Bus wurden leicht verletzt. Bei dem Unfall wurde auch eine Straßenbahn in der Haltestelle beschädigt.

Der Verkehrsunfalldienst ermittelt zur Unfallursache und sucht Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.

11. März | Weltkriegsbombe in Dresden entschärft

Die am Dienstag an der Carolabrücke gefundene Weltkriegsbombe ist entschärft.

Gegen 15:10 Uhr am Mittwochnachmittag hatten Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes den Zünder der britischen Fliegerbombe entfernt und anschließend gesprengt.

Die Polizei hob den Sperrbereich rund um die Fundstelle an der Baustelle für die neue Carolabrücke wenig später, nach Abschluss eines Sicherheitschecks auf. Im Anschluss wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst eine Freigabe erteilen. Dann konnten die Anwohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Verkehrseinschränkungen wurden ebenfalls aufgehoben.

Die 250-Kilogramm-Bombe wurde im Anschluss zur Entsorgung in die zentrale Sammelstelle nach Zeithain gebracht.

Im Namen aller Einsatzbeteiligten bedankt sich die Polizeidirektion Dresden bei den Dresdnerinnen und Dresdnern für ihre Mitwirkung und ihr Verständnis.

10. März | 41 km/h zu schnell – zehn Verstöße bei Geschwindigkeitskontrollen

Bei zwei Geschwindigkeitskontrollen haben Polizisten des Reviers Freital-Dippoldiswalde am Montag insgesamt zehn Überschreitungen festgestellt.

Am Nachmittag kontrollierten die Beamten auf der Weißiger Straße in Freital. Dabei waren sechs Fahrzeuge zu schnell. Die höchste gemessene Überschreitung lag bei 41 km/h.

Am Abend wurde die Geschwindigkeit auf der B 170 in Dippoldiswalde gemessen. Dabei registrierten die Polizisten vier Fahrzeuge, die zu schnell unterwegs waren. 

9. März | Motorradfahrer und Sozius verletzt

Bei einem Unfall auf der Königsbrücker Straße in Dresden-Klotzsche hat ein Motorradfahrer (38) schwere und sein Sozius (8) leichte Verletzungen erlitten.

Der 38-Jährige war gegen 10:25 Uhr mit einer Harley-Davidson stadtauswärts unterwegs. Auf Höhe der Haltestelle »Infineon Süd« hielt er an einer roten Ampel in der rechten Spur. Als er bei grünem Licht wieder losfuhr, geriet ein ebenfalls anfahrender Opel Corsa (Fahrer 68) vom linken in den rechten Fahrstreifen. Ein Mazda MX 5 (Fahrer 29) vor dem Motorradfahrer bremste und verhinderte einen Zusammenstoß. Der 38-Jährige bremste ebenfalls und stürzte. Er und sein Sozius kamen in ein Krankenhaus. Es entstand Sachschaden in unbekannter Höhe.

6. März | Mehrere Unfälle mit gestohlenem Mercedes verursacht

Am Donnerstagabend haben zwei Männer (18, 21) in Dresden einen Mercedes Viano gestohlen und mehrere Unfälle verursacht. Polizisten nahmen sie fest.

Die beiden gelangten auf noch unbekannte Weise an den Autoschlüssel des Mercedes. Sie fanden das Fahrzeug auf einem Parkplatz an der Weißeritzstraße und fuhren gegen 20:15 Uhr auf der Magdeburger Straße in Richtung Bremer Straße davon. Dabei touchierten sie zunächst einen Audi A3 (Fahrer 24), fuhren anschließend auf einen VW Polo (Fahrer 25) auf und flohen weiter. Beim Überholen eines Citroen Berlingo (Fahrer 48) auf der Magdeburger Straße streiften sie diesen. Als sie im weiteren Verlauf von der Menageriestraße auf die Wachsbleichstraße abbogen, verloren sie die Kontrolle über den Wagen und kollidierten mit vier geparkten Autos. Sie beschädigten dabei einen Kia ProCeed, einen Ford B-Max, einen VW Golf sowie ein Fiat-Wohnmobil. Der Mercedes war danach nicht mehr fahrbereit und die Männer flohen zu Fuß. Insgesamt entstanden Schäden in Höhe von rund 70.000 Euro. Verletzte gab es nicht.

Alarmierte Polizisten stellten die Tatverdächtigen und nahmen sie fest. Beide standen mit über zwei Promille unter dem Einfluss von Alkohol, zudem zeigten Drogentests den Einfluss von Cannabis an. Sie waren weiterhin nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Gegen die beiden litauischen Staatsbürger wird nun wegen des Diebstahls, wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs, wegen der Unfallfluchten sowie wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel ermittelt. In dem Rahmen wird geklärt, wer von beiden am Steuer des Mercedes saß.

Während der Verfolgung des Mercedes stießen auf der Friedrichstraße zwei Streifenwagen, ein VW Passat (Fahrer 40) und ein VW T6 (Fahrerin 23), zusammen. Die beiden Fahrer sowie ihre Beifahrer (24, 32) wurden leicht verletzt. An den Streifenwagen entstand ein Schaden in Höhe von rund 60.000 Euro.

5. März | Sattelzug fuhr nach Kollision mit Toyota gegen Straßenbahnhaltestelle – Zeugenaufruf

Am Donnerstag ist ein Sattelzug (Fahrer 47) auf der Bautzner Straße in Dresden mit einem Toyota Corolla (Fahrer 63) zusammengestoßen. Die Polizei sucht Zeugen.

Der 47-Jährige war gegen 10:40 Uhr mit dem Lkw Mercedes in Richtung Albertplatz unterwegs. Nach der Fischhausstraße wechselte er vom linken auf den rechten Fahrstreifen. Dabei stieß er mit dem Toyota zusammen, der auf der rechten Spur fuhr. Dieser kam nach rechts von der Straße ab und stieß gegen einen Licht- und Oberleitungsmasten. Der 63-Jährige und zwei Insassen des Wagens mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Sattelzug kam nach dem Zusammenstoß nach links von der Fahrbahn ab und fuhr gegen die Haltestelle »Angelikastraße«, bevor er quer auf beiden Spuren zum Stehen kam. Der 47-Jährige wurde dabei leicht verletzt. Es entstand ein Schaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro. Die Bautzner Straße war zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge mehrere Stunden in Richtung Albertplatz gesperrt.

Der Verkehrsunfalldienst sucht Zeugen, die Angaben zum Unfall machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.

3. März | Waggon beschmiert

Unbekannte haben in den vergangenen Tagen einen Eisenbahnwaggon auf einem Betriebsgelände an der Döbelner Straße in Nossen beschmiert.

Die Täter gelangten auf unbekannte Weise auf das Gelände und schrieben einen Schriftzug sowie Buchstabencodes an den Waggon. Sie verursachten damit einen Schaden in Höhe von etwa 4.000 Euro. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung sowie Hausfriedensbruch.

2. März | 14-jährige Radfahrerin bei Zusammenstoß mit Straßenbahn schwer verletzt – Zeugenaufruf

Am Montagmorgen ist eine Fahrradfahrerin (14) auf der Königsbrücker Straße in Dresden mit einer Straßenbahn kollidiert.

Die Straßenbahn der Linie 8 in Richtung Hellerau (Fahrer 61) fuhr gegen 7:50 Uhr in die Haltestelle »Stauffenbergallee« ein. Die 14-Jährige kreuzte die Gleise an der Ampel und stieß mit der Straßenbahn zusammen. Dabei wurde sie schwer verletzt.

Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.

27. Februar | Festnahmen nach Ermittlungen wegen bandenmäßigen Rauschgifthandels

Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Dresden erfolgten am 19. Februar 2026 strafprozessuale Maßnahmen des Landeskriminalamtes Sachsen gegen mehrere Verdächtige verschiedener Nationalitäten (Albanien, Rumänien, Serbien, Kosovo).

Gegen 11:20 Uhr konnten zunächst zwei Tatverdächtige, eine Frau (38, rumänisch) und ein Mann (26, serbisch), in Dresden vorläufig festgenommen werden, als ein Drogentransport in die Dresdner Innenstadt erfolgte.

Im Verlauf der anschließenden strafprozessualen Maßnahmen wurden in den Mittags- und Nachmittagsstunden desselben Tages zwei weitere männliche Tatverdächtige in Freital (45, albanisch) und in Dresden (41, kosovarisch) vorläufig festgenommen.

Zudem wurden fünf Wohnungen und fünf Fahrzeuge in Dresden und Freital durchsucht.

Im Zuge dieser Maßnahmen wurden Cannabis und weitere Substanzen im dreistelligen Kilogrammbereich, Bargeld im unteren sechsstelligen Bereich, gefälschte Ausweisdokumente und zwei scharfe Schusswaffen mit Munition sichergestellt. Nähere Angaben zu den sichergestellten Gegenständen und Substanzen sind mit Rücksicht auf die kriminaltechnischen Untersuchungen noch nicht möglich.

Die vier zunächst vorläufig festgenommenen Tatverdächtigen wurden am 20. Februar 2026 dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Dresden vorgeführt. Dieser erließ gegen alle vier Tatverdächtigen Haftbefehle und setzte diese in Vollzug.

Die Ermittlungen dauern an.

26. Februar 2026 | Vier Männer nach Ladendiebstählen gestellt

Polizisten des Reviers Riesa haben am Mittwoch auf der Langen Straße in Riesa vier mutmaßliche Ladendiebe gestellt.

Zwei Männer (30, 37) stellten die Polizisten gegen 16:35 Uhr an der Langen Straße, nachdem beide ein Geschirrservice in einem Geschäft an der Straße Riesapark gestohlen hatten. Zeugen hatten beobachtet, wie das Duo das Service in eine Reisetasche steckte und anschließend ohne zu bezahlen davonging. Sie informierten die Polizei, die die beiden deutschen Staatsangehörigen im Umfeld ausfindig machten. Diese hatten das etwa 30 Euro teure Service noch bei sich.

Da die Polizisten zwei Messer sowie einen Teleskopschlagstock bei den Männern fanden, ermitteln sie wegen des Diebstahls mit Waffen. Sie nahmen das Duo vorläufig fest.

Wenig später kontrollierten Polizisten gegen 18:15 Uhr zwei weitere Männer (27, 30) an einem Markt an der Langen Straße. Die beiden georgischen Staatsangehörigen hatten 14 Kilogramm Kaffeebohnen und vier Powerbanks einstecken, die offensichtlich in umliegenden Geschäften gestohlen worden waren. Der Wert des Diebesguts betrug rund 260 Euro. Gegen den 30-Jährigen lag zudem ein Haftbefehl vor. Die Polizisten nahmen beide Männer vorläufig fest und fertigten die entsprechenden Anzeigen.

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