Polizeiticker Dresden: Mann nach Schuppenbrand festgenommen

Dresden, Meißen und Sächsische-Schweiz/Osterzgebirge – aktuelle Meldungen und Medieninformationen der Polizeidirektion Dresden

Medieninformationen der Polizeidirektion Dresden finden Sie unter https://medienservice.sachsen.de.

13. Januar | Mann nach Schuppenbrand festgenommen

Am Dienstag haben Polizisten in Bannewitz, OT Wilmsdorf nach einem Schuppenbrand einen Mann (26) festgenommen.

Ersten Ermittlungen zufolge drang der 26-Jährige gegen 10:50 Uhr in den Schuppen an der Ferdinand-von-Schill-Straße ein und entzündete ein Feuer. Dieses geriet außer Kontrolle, wodurch der Schuppen abbrannte. Die Feuerwehr verhinderte das Übergreifen der Flammen auf das nebenstehende Wohnhaus. Eine Schadenssumme ist noch nicht bekannt.

Alarmierte Polizisten nahmen den 26-jährigen deutschen Staatsbürger am Ort fest und ermitteln wegen der schweren Brandstiftung gegen ihn. 

12. Januar | Mann nach Einbruch gestellt

Am Sonntagmorgen ist ein Mann (41) bei einem Einbruch in ein Mehrfamilienhaus an der Keplerstraße in Dresden überrascht worden.

Offenbar brach der 41-Jährige gegen 5 Uhr in das Mehrfamilienhaus ein und stahl in der Tiefgarage drei Überwachungskameras. Dabei beobachtete ihn ein Anwohner, der die Polizei verständigte. Die Polizisten stellten den Tatverdächtigen in unmittelbarer Nähe und fanden bei seiner Durchsuchung neben den Kameras mehrere Messer sowie Drogen.

Der deutsche Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen. Gegen ihn wird unter anderem wegen des Einbruchs mit Waffen ermittelt.

11. Januar | A 17 nach zwei Verkehrsunfällen gesperrt

Auf der Autobahn 17 ereigneten sich am Samstag zwei Verkehrsunfälle, in deren Folge es zur Vollsperrung in beiden Verkehrsrichtungen kam.

Um 04:10 Uhr befuhr der Fahrer (41) eines Sattelzuges die A 17 von Prag in Richtung Dresden. Kurz vor dem Tunneleingang Coschütz kam er bei winterlichen Straßenverhältnissen nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Tunnelwand. Dabei wurde der Sattelauflieger von der Zugmaschine abgerissen. Anschließend kam der Lkw im Tunnel entgegengesetzt zur Fahrtrichtung zum Stehen. Der Auflieger blieb auf dem Seitenstreifen. Durch die Kollision lief eine größere Menge von Dieselkraftstoff aus. Der Sachschaden wurde auf etwa 70.000 Euro beziffert. Personen wurden nicht verletzt. Die Autobahn in Richtung Dresden musste für die Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeuges bis gegen 7:50 Uhr gesperrt werden. Anschließend wurde der Verkehr in der linken Fahrspur freigegeben.

Ein zweiter Unfall ereignete sich gegen 06:30 Uhr in der Gegenrichtung in Höhe des Tunneleinganges Altfranken. Ein Lkw-Sattelzug verunfallte aufgrund der Straßenverhältnisse und blockierte einen Teil der Fahrbahn. Ein später nachfolgender Fahrer (51) eines Pkw Skoda wich aus, um die Unfallstelle schadlos zu passieren. Ein nach ihm fahrender Lkw (Fahrer 52) kollidierte jedoch mit dem Skoda. Der 51-jährige Skoda-Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Der Unfallschaden an den beiden Fahrzeugen beträgt etwa 30.000 Euro. Die Autobahn blieb für die Zeit der Unfallaufnahme und Bergung in Richtung Prag bis 12 Uhr gesperrt.

9. Januar | Betäubungsmittel sichergestellt, 20-Jährigen festgenommen

Am Donnerstag haben Polizisten eine Wohnung in Dresden durchsucht und eine Menge an verschreibungspflichtigen Tabletten sowie Drogen gefunden. Sie nahmen einen 20-Jährigen fest.

Zuvor kontrollierten Beamte der Präsenz- und Einsatzgruppe Innenstadt einen Jugendlichen (16) auf dem Wiener Platz, der Cannabis sowie verschreibungspflichtige Tabletten dabeihatte. Im Rahmen der Bearbeitung der Anzeige wegen des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln wurde ihnen bekannt, dass sich in einer Wohnung in der Friedrichstadt weitere Betäubungsmittel befinden sollen. Sie veranlassten eine Durchsuchung und fanden unter anderem über 4.500 verschreibungspflichtige Tabletten Pregabalin sowie etwa 150 Ecstasy-Tabletten.

Die Polizisten stellten die Betäubungsmittel sicher und nahmen den Wohnungsinhaber (20) fest. Gegen den syrischen Staatsbürger wird nun wegen des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln sowie Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz ermittelt.

8. Januar | Chrysler-Fahrer erfasste bei Unfallflucht Fußgänger

Bei einer Unfallflucht hat ein Autofahrer am Mittwochabend einen Fußgänger (44) erfasst.

Der Unbekannte wendete mit einem Chrysler Voyager auf der Bernhard-Voß-Straße in Radebeul und stieß dabei an der Ecke Seweningstraße gegen einen 5er BMW. Anschließend setzte er seine Fahrt fort, ohne sich um den Schaden von rund 5.000 Euro zu kümmern.

Das bemerkte der 44-jährige Halter des BMW und versuchte, die Unfallflucht des Chrysler-Fahrers zu verhindern. Dazu stellte er sich mit ausgebreiteten Armen auf die Fahrbahn. Als der Chrysler-Fahrer dennoch beschleunigte, sprang der 44-Jährige zur Seite, wurde allerdings vom Außenspiegel des Fahrzeugs erfasst. Er blieb unverletzt.

Die Polizei ermittelt unter anderem wegen der Unfallflucht und wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

5. Januar | Rettungskräfte nach Unfall bedroht

Nach einem Unfall, bei dem am Sonntagmittag ein Autofahrer (30) leicht verletzt worden ist, ermittelt die Polizei nun auch gegen einen Ersthelfer.

Der 30-Jährige war gegen 12:45 Uhr mit einem Skoda Yeti auf der Obernaundorfer Straße im Bannewitzer Ortsteil Possendorf unterwegs und bog auf die B 170 ab. Dabei stieß er mit einem Mercedes V-Klasse (Fahrerin 36) zusammen, der in Richtung Dippoldiswalde unterwegs war. Wegen der Bergungsarbeiten musste die Bundestraße für etwa eine Stunde gesperrt werden. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest.

Während der Bergungsarbeiten kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Ersthelfer (36) und Rettungskräften. Der 36-Jährige steht im Verdacht mehrere Feuerwehrleute bedroht und beleidigt zu haben, da er die Unfallstelle mit seinem Fahrzeug verlassen wollte und das aufgrund der Einsatzmaßnahmen nicht möglich war. Gegen den deutschen Staatsangehörigen wird unter anderem wegen des tätlichen Angriffs auf Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen, ermittelt.

4. Januar| Bedrohung mit Revolver löste Polizeieinsatz aus

Eine Bedrohung mit einem Revolver hat in der Nacht zu Sonntag einen Polizeieinsatz in Dresden ausgelöst. Dabei kamen auch Spezialkräfte des Landeskriminalamtes Sachsen zum Einsatz.

Ein Mann (22) war mit einem 21-Jährigen in einem Mehrfamilienhaus an der Pfotenhauer Straße in Streit geraten und hatte diesen mit einem Revolver bedroht. Danach verließ er das Haus. Der 21-Jährige verständigte etwas später die Polizei.

Beamte begaben sich zur Wohnung des 22-Jährigen an der Löwenhainer Straße und trafen diesen dort an. Bei einer Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte eine sogenannte Anscheinswaffe. Es handelte sich um einen Spielzeugrevolver. Dieser wurde sichergestellt.

Gegen den 22-jährigen deutschen Staatsangehörigen wird wegen Bedrohung ermittelt. Vor Ort führten die Polizisten eine Gefährderansprache durch. Verletzt wurde niemand. Insgesamt waren 27 Beamte im Einsatz.

1. Januar | Einsatzmaßnahmen der Polizeidirektion Dresden zum Jahreswechsel 2025/2026

Während den Silvesterfeierlichkeiten registrierte die Polizeidirektion Dresden insgesamt 304 Einsätze. 

So wurden unter anderem 19 Körperverletzungen, zwölf Sachbeschädigungen, sechs Brände sowie ein tätlicher Angriff auf Polizeibeamte, bei dem niemand verletzt wurde, bearbeitet.

In Dresden sammelten sich am Bischofsweg etwa 50 Personen. Diese hatten sich vermummt und errichteten aus Mülltonnen und einem Sofa eine Barrikade, welche sie entzündeten. Eine vorbeifahrende Straßenbahn wurde durch die Täter mit Steinen beworfen und mit Graffiti beschmiert. Außerdem beschädigten die Unbekannten einen am Straßenrand geparkten Pkw mit Steinen und beschmierten eine Hausfassade mit Farbe. Eine Schadenssumme ist noch nicht beziffert. 

An der Hans-Oster-Straße setzten Unbekannte mit Pyrotechnik eine Mülltonne in Brand. Die Flammen griffen auf die Fassade eines Wohnhauses über. Menschen wurde nicht verletzt. Am Haus entstand ein Schaden in noch nicht bekannter Höhe.

An der Tittmannstraße kam es aus bislang unbekannter Ursache zu einem Balkonbrand im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses. Das Feuer griff auf die Wohnung über. Dabei wurden zwei Bewohner (63/m und 56/w) verletzt und sie kamen in ein Krankenhaus. Derzeit liegen keine Angaben zum Brandschaden vor.

In Meißen kam es an der Fährmannstraße aus bislang unbekannter Ursache zum Brand einer Mülltonne im Hauseingang eines Mehrfamilienhauses. Das Feuer griff auf die Fassade über. Der Gebäudeschaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt.

Bei den Einsatzmaßnahmen wurde die Polizeidirektion Dresden von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei Sachsen unterstützt.

30. Dezember | Zeugen zu Auseinandersetzungen gesucht

Zeit:       29.12.2025, 21:30 Uhr bis 21:45 Uhr
Ort:        Dresden-Innere Neustadt

Am Montagabend kam es an der Bautzner Straße zu Auseinandersetzungen zwischen mehreren jungen Männern. Die Taten ereigneten sich zwischen der Hoyerswerdaer Straße/Tieckstraße über die Bautzner Straße bis hin zum Albertplatz.

Ersten Ermittlungen zufolge wurde gegen 21:30 Uhr eine Gruppe somalischer Staatsbürger (16, 17, 19, 20, 21, 23, 24) von mehreren jungen Männern angegriffen und leicht verletzt. Alarmierte Beamte stellten neben den Geschädigten fünf syrische Staatsbürger (15, 16, 16, 17, 19) sowie einen 17-jährigen libanesischen Staatsangehörigen, die offensichtlich in die Angriffe involviert waren.

Die Soko Iuventus hat die Ermittlungen zu den Auseinandersetzungen und deren Hintergründen aufgenommen und sucht Zeugen.

Wer kann Angaben zum Geschehen, insbesondere weiteren möglichen Beteiligten machen? Wer hat Fotos oder Videos aufgenommen und kann diese zur Verfügung stellen? Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.

29. Dezember | Bei Brand verletzt

Am Sonntagmorgen haben zwei Menschen bei einem Brand in einem Wohnhaus an der Lucas-Cranach-Straße in Pirna leichte Verletzungen erlitten.

Aus bislang unbekannten Gründen brach gegen 07:30 Uhr ein Feuer in der Küche der Wohnung aus. Die Feuerwehr löschte die Flammen, die Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar. Der Bewohner (74) und eine Nachbarin (67) kamen wegen des Verdachtes auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Eine Schadenssumme ist nicht beziffert. Brandursachenermittler haben die Ermittlungen aufgenommen.

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