Das SIPS bei der Thüringer Polizei

Das Forschungsinstitut der Hochschule unterstützt die Thüringer Polizei im Gesundheitsmanagement und vertieft den wissenschaftlichen Austausch mit der dortigen Forschungsstelle.
Gleich zwei sommerliche Dienstreisen führten die Wissenschaftler des Sächsischen Instituts für Polizei- und Sicherheitsforschung (SIPS) im August 2025 nach Thüringen. Schon seit 2024 unterstützt das SIPS die Zentralstelle Gesundheitsmanagement der Thüringer Polizei mit wissenschaftlicher Beratung und Begleitung ihrer BGM-Studie »HEALTH«. Ein entsprechendes Unterstützungsersuchen hatte die Polizei Thüringen an das Landespolizeipräsidium der Polizei Sachsen gerichtet. Der Gewinn für die Polizei Sachsen liegt dabei darin, in künftigen eigenen BGM-Studien von den Thüringer Erfahrungen und Erhebungsinstrumenten zu profitieren.
Nach zahlreichen digitalen Arbeitsbesprechungen und der inzwischen erfolgreich abgeschlossenen Umfrage folgte Dr. Christoph Meißelbach nun einer Einladung in die Landespolizeidirektion nach Erfurt. Gegenstand der Gespräche waren das weitere Vorgehen bei der Datenanalyse und erste Gedanken zu möglichen Umsetzungsstrategien. Auch gab es viel Lob und Dank für die wissenschaftliche Unterstützung aus Sachsen.
Gleich in der darauffolgenden Woche machte sich das SIPS-Team erneut auf nach Thüringen. An der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Fachbereich Polizei, in Meiningen wurden sie vom Leiter der Forschungsstelle, Dr. Henrik Dosdall, und Fachbereichsleiter LPD Jürgen Loyen empfangen. Gemeinsam mit ihnen legten Dr. Melcher, Dr. Czudnochowski und Dr. Meißelbach vom SIPS den Grundstein für zukünftige Kooperationen zwischen der thüringischen Forschungsstelle und dem sächsischen Forschungsinstitut. Am Ende waren sich alle Beteiligten einig: Der enge Austausch zwischen den beiden Landespolizeien ist auch auf wissenschaftlicher Ebene eine Win-Win-Situation.