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Sportfördergruppe

Sport ist ein elementarer Bestandteil der Ausbildung und des Studiums an unserer Hochschule, denn körperlich Fitness ist ein wichtiges Element im Polizeidienst. Besonders talentierte Sportlerinnen und Sportler aus unseren Reihen schaffen den Sprung in die Sportfördergruppe, die im Folgenden ausführlich vorgestellt wird.

Gruppenfoto der Sportfördergruppe der Polizei Sachsen
© Polizei Sachsen

Die Polizei des Freistaates Sachsen will mit der Sportfördergruppe (SFG) Sportler mit herausragenden sportlichen Leistungen fördern und unterstützen. Dazu wird förderungswürdigen Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern neben ihrer sportlichen Laufbahn eine berufliche Ausbildungs- und Verwendungsmöglichkeit geboten, die es ermöglicht, Berufsausbildung und sportliche Betätigung in Einklang zu bringen. Die Einstellung erfolgt in den Vorbereitungsdienst der Laufbahngruppe 1.2 Pol (ehem. mittlerer Polizeivollzugsdienst).

Zukünftig findet eine ganzjährige Ausbildung statt. Wöchentlich werden 22 Stunden auf zweieinhalb Wochentage (Di-Mi-Do) verteilt, somit streckt sich die Ausbildung für Sportlerinnen und Sportler auf viereinhalb Jahre. Die Einstellung wechselt jährlich zwischen der Polizeifachschule Chemnitz (gerade Jahre) und der Polizeifachschule Leipzig (ungerade Jahre). Der Ausbildungsplan ist so aufgebaut, dass die sportlichen Aktivitäten und die Ausbildung vereinbar sind. Dabei erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit dem Landessportbund Sachsen (LSB Sachsen) und dem Olympiastützpunkt Sachsen (OSP).

Voraussetzungen für die Aufnahme in die Sportfördergruppe sind die Startberechtigung in einem sächsischen Sportverein und die Zugehörigkeit zu einem vom Deutschen Olympischen Sportbund anerkannten Olympia-, Perspektiv-, Ergänzungs- oder Nachwuchskader (OK-, PK-, EK-, NK1- oder NK2-Kader). Leistungssportlerinnen und -sportler mit einem anerkannten Landeskader (LK) können auf Antrag als förderwürdig anerkannt werden, wenn bei ihnen vergleichbare Leistungen und die Voraussetzungen für die perspektivische Teilnahme an Europameisterschaften, Weltmeisterschaften oder den Olympischen Spielen gegeben sind. Zudem müssen die allgemeinen Einstellungsvoraussetzungen für den Polizeiberuf vorliegen.

Jährlich werden bis zu zehn Sportlerinnen und Sportler an der dafür vorgesehenen Polizeifachschule eingestellt. Gerade Jahre PFS Chemnitz, ungerade Jahre PFS Leipzig.

Sie absolvieren eine auf die Erfordernisse des Spitzensports abgestimmte Ausbildung – gestreckt auf einen Umfang von vier Jahren und fünf Monaten. Die Ausbildung findet ganzjährig statt, 22 Wochenstunden verteilt auf 2 ½ Tage

Die Ausbildung findet in der Nähe des Olympiastützpunktes Sachsen in Leipzig oder Chemnitz statt.

An den Polizeifachschulen in Chemnitz und in Leipzig werden die Sportlerinnen und Sportler ausgebildet. Sportarten sind z. B. Kanu-Slalom, Kanu- Rennsport, Leichtathletik, Ringen, Rudern, Schwimmen, Bobsport, Rennrodeln, Skeleton, Skilanglauf, Radsport und viele mehr.

Nach abgeschlossener Ausbildung entscheidet die sportliche Leistung (Kaderstatus) über den Verbleib in der Sportfördergruppe.

Bei Fortführung der Sportkarriere erfolgt die dienstliche Verwendung in der Nähe des Olympiastützpunktes, so dass ein intensives Training möglich ist. Die jährliche Dienstzeit wird begrenzt.

Bei Beendigung der Sportkarriere wird ein ordnungsgemäßes Abtrainieren gewährleistet. Die Verwendung erfolgt entsprechend der dienstlichen Erfordernisse.

Die Bewerbung erfolgt im Onlineportal analog einer Bewerbung für eine reguläre Ausbildung, allerdings mit dem Zusatz »Sportfördergruppe«. Zudem sind eine Empfehlung des zuständigen Olympiastützpunktes und eine Bestätigung des erreichten Kaders erforderlich. Interessenten sollten sich daher an einen Laufbahnberater beim Olympiastützpunkt wenden. Die Bewerbungsfrist endet ein Jahr vor dem anvisierten Einstellungstermin.

Weitere Infos und Bewerbung

Neuigkeiten

  • Deutsches Team holt Gold

    Kimberley Rappe, Jannemien Panzlaff, Lucie Krech
    © Philipp Reichenbach

    Lucie Krechs unvergessliche Reise zur U23-Weltmeisterin im Kanuslalom: Ein spannender Einblick in den Weg einer jungen Athletin vom intensiven Training bis zum goldenen Erfolg.

  • Jenny und Johanna beim Paracycling-Weltcup

    Im Juni 2024 haben wir schon einmal über Jenny Hofmann und ihre sehbehinderte Teamkollegin Johanna Recktenwald berichtet. Gemeinsam bestreiten die beiden Sportlerinnen Wettkämpfe im Paracycling.

  • Lucie Krech sichert sich Platz im U23-Nationalteam im Kanuslalom

    Lucie Krech

    Bei den jährlichen Sichtungsrennen zur Auswahl für die Nationalmannschaft konnten talentierte Athletinnen und Athleten ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen und sich für die kommenden internationalen Wettbewerbe qualifizieren.

  • Bronzemedaille bei der Deutschen Meisterschaft Marathon

    Am 14. April 2024 hat die Deutsche Meisterschaft im Marathon in Hannover stattgefunden. Mit im Rennen war auch Polizeiobermeister Marcus Schöfisch. Er gehört der Sportfördergruppe an und gewann Bronze! Herzlichen Glückwunsch!

  • Was ist, wenn eine Leistungssportlerin ihre Karriere beendet?

    Stephanie Schneider, eine erfolgreiche Athletin der Sportfördergruppe der Polizei Sachsen, beendete nach der Wintersaison 2021/22 ihre sportliche Karriere. Sie ist froh, dass sie dank des dualen Systems in der Polizei Sachsen gelassen in die Zukunft blicken kann. Wir stellen ihren Weg vor.

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